Landmaschinen

Welche Landmaschinen passen zu Ihrem Betrieb?

Landmaschinen Vergleich: Traktoren, Mähdrescher und Geräte von Fendt, John Deere, Claas und Deutz-Fahr nach Leistung, Preis und Verbrauch verglichen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Maschinenwahl beginnt bei Fläche, Schlaggröße, Boden und Arbeitsfenster, nicht bei der Marke.
  • Traktoren zwischen 100 und 200 PS tragen in den meisten Ackerbaubetrieben die Hauptarbeit.
  • Fendt, John Deere, Claas und Deutz-Fahr konkurrieren in dieser Klasse direkt, mit unterschiedlichen Getriebe- und Bedienkonzepten.
  • Leistungsangaben sind nur vergleichbar, wenn dieselbe Messnorm gilt. Bei Traktoren ist das ECE R120.
  • Über die Wirtschaftlichkeit entscheiden Vollkosten je Stunde und je Hektar, nicht der Angebotspreis allein.

Betriebsgröße, Schlagkraft und Fläche zuerst

Vier Größen legen fest, welche Maschine passt: Fläche, Schlaggröße und Schlagform, Bodenart und das Zeitfenster, in dem eine Arbeit erledigt sein muss. Wer diese Größen kennt, kann Angebote sinnvoll vergleichen.

In Deutschland wirtschaften nach der BMEL-Statistik zu den landwirtschaftlichen Betrieben rund eine Viertelmillion Betriebe, von kleinen Nebenerwerbsbetrieben bis zu Großbetrieben mit mehreren tausend Hektar.

Ein Grünlandbetrieb mit 60 Hektar braucht andere Maschinen als ein Marktfruchtbetrieb mit 600 Hektar. Der eine sammelt viele Hof- und Frontladerstunden, der andere arbeitet überwiegend auf dem Feld.

Die theoretische Flächenleistung rechnen Sie selbst aus: Arbeitsbreite in Metern mal Geschwindigkeit in Kilometern pro Stunde, geteilt durch zehn, ergibt Hektar je Stunde. Ein Grubber mit vier Metern Arbeitsbreite schafft bei acht Kilometern pro Stunde 3,2 Hektar je Stunde.

Davon geht Zeit für Wenden, Rüsten, Betanken und Umsetzen ab. Auf kleinen oder ungünstig geschnittenen Schlägen fällt der Abzug größer aus als auf großen Rechtecken.

Auch Bodendruck und Reifenausstattung gehören in die Planung. Auf schweren, feuchten Böden entscheidet die Aufstandsfläche darüber, ob Sie arbeiten können, ohne die Bodenstruktur zu schaden.

Die Entfernung zwischen Hof und Schlag wirkt sich auf die Transportstunden aus. Bei weit gestreuten Flächen verschiebt sich der Bedarf weg vom schweren Acker traktor hin zu schnelleren, komfortableren Maschinen.

Traktoren im Vergleich: Klassen, Getriebe, Leistungsangaben

Traktoren lassen sich in vier Klassen ordnen. Bis 100 PS decken Hof, Grünland und Frontladerarbeit ab. Zwischen 100 und 200 PS liegen die Hauptarbeiten im Ackerbau. Von 200 bis 300 PS beginnt der Bereich für schwere Bodenbearbeitung und große Anbaugeräte. Darüber folgen Maschinen für Großbetriebe und Lohnunternehmen.

Fendt deckt mit den Baureihen 200 bis 1000 Vario ein breites Spektrum ab. Die Modellübersicht der Fendt Traktoren zeigt Leistungsklassen und Ausstattungslinien im Überblick.

Claas gliedert sein Programm in Arion, Axion und Xerion. Das CLAAS Traktorenprogramm reicht von kompakten Allradschleppern bis zu Knicklenkern für Großflächen, wobei sich Getriebe und Bedienkonzept je Baureihe unterscheiden.

John Deere führt die Baureihen 5E, 6M, 6R, 7R, 8R und 9R. Die Mittelklasse-Baureihen 6M und 6R werden für den europäischen Markt im Werk Mannheim gebaut, was Ersatzteilwege und Werksservice für deutsche Betriebe verkürzt.

Deutz-Fahr gehört zur SDF Group und deckt mit den Baureihen 5D, 6, 7, 8 und 9 die untere bis obere Mittelklasse ab. Stufenlose TTV-Getriebe sind in den oberen Baureihen verfügbar.

Hersteller Baureihen (Auswahl) Getriebe Bediensystem
Fendt 200 bis 1000 Vario Vario, stufenlos FendtONE
John Deere 5E, 6M, 6R, 7R, 8R, 9R AutoPowr, PowerShift CommandCenter
Claas Arion, Axion, Xerion CMATIC, HEXASHIFT CEBIS
Deutz-Fahr 5D, 6, 7, 8, 9 TTV, Lastschaltung iMonitor

Beim Antrieb stehen Lastschaltgetriebe und stufenlose Getriebe gegenüber. Fendt Vario, John Deere AutoPowr und Claas CMATIC arbeiten stufenlos, Claas HEXASHIFT und die PowerShift-Getriebe von John Deere schalten unter Last.

FendtONE, CEBIS bei Claas und das CommandCenter von John Deere bündeln Bedienung und Datenübertragung. Wer Maschinen mehrerer Marken fährt, zahlt für getrennte Datenwelten mit zusätzlicher Handarbeit, weil die Systeme nicht direkt miteinander sprechen.

Abgasstufe V gilt für Traktoren je nach Leistungsklasse seit 2019 und 2020. Die Motoren arbeiten mit Abgasnachbehandlung und AdBlue. Im Alltag wirkt sich das weniger auf den Verbrauch aus als der Einsatz selbst, also Bodenbearbeitung, Transport oder Zapfwellenarbeit.

Achten Sie auf die Messnorm. Hersteller nennen für Traktoren meist die Nennleistung nach ECE R120 und zusätzlich eine Maximalleistung mit Boost. Für den Vergleich zählt die Zapfwellenleistung, weil sie Mähwerk, Presse oder Kreiselgrubber antreibt.

Gewicht und Ballastierung verändern das Ergebnis stärker als die Motorleistung auf dem Datenblatt. Ein schwererer Schlepper mit besserer Gewichtsverteilung zieht auf nassem Boden oft mehr als ein leichterer mit höherer Nennleistung.

Mähdrescher im Vergleich: Baureihen und Kennzahlen

Bei Mähdreschern ist Claas mit Sitz in Harsewinkel der größte Anbieter in Europa. Das Programm reicht von Avero und Tucano über Trion bis zum Lexion für große Druschflächen.

John Deere ordnet seine Mähdrescher in die Baureihen W, T, S und X9. Die X9-Maschinen sind auf hohe Flächenleistung auf großen Schlägen ausgelegt.

Fendt bietet mit der Ideal-Baureihe Mähdrescher für mittlere und große Betriebe an und ergänzt damit das eigene Traktorenprogramm.

Deutz-Fahr spielt bei Mähdreschern in Europa heute keine Rolle mehr. Wer diese Marke fährt, deckt den Drusch über Lohnunternehmer oder über Gebrauchtmaschinen anderer Hersteller ab.

Für den Vergleich zählen Korntankvolumen, Entleergeschwindigkeit, Dreschleistung und die Rüstzeit beim Fruchtwechsel. Ein großer Korntank senkt die Zahl der Überfahrten zum Abfahren, ein schnelles Entleeren verkürzt den Stillstand auf dem Schlag.

Herkömmliche Prospektvergleiche führen selten zum Ziel. Die Druschleistung hängt von Ertrag, Feuchte, Halmgut und Hanglage ab, sodass zwei Maschinen auf zwei Betrieben kaum vergleichbare Werte liefern.

Prüfen Sie stattdessen die eigene Auslastung. Ein Mähdrescher läuft in Deutschland meist nur wenige Wochen im Jahr, während Abschreibung und Unterhalt über zwölf Monate laufen. Deshalb ist die Druschfläche je Saison die entscheidende Größe.

Der Unterschied zwischen den Klassen zeigt sich beim Korntankvolumen: Kleine Maschinen für Hof- und Nebenerwerbsbetriebe liegen im unteren vierstelligen Bereich, Großmaschinen deutlich über 10.000 Liter.

Anbaugeräte und Geräte: das gebundene Kapital

Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz binden über die Jahre oft mehr Kapital als der Traktor. Bekannte Anbieter sind unter anderem Amazone, Lemken, Horsch, Väderstad, Kuhn, Kverneland, Bednar und Rauch.

Prüfen Sie Arbeitsbreite und Zugkraftbedarf zusammen. Ein Grubber mit vier Metern Arbeitsbreite verlangt auf schwerem Boden mehr Zugkraft als auf Sand, und der Bedarf steigt mit Tiefe und Geschwindigkeit.

Bei Pflanzenschutzspritzen steht die Entscheidung zwischen Anhänge- und Selbstfahrerspritze an. Der Selbstfahrer punktet im engen Zeitfenster und bei späten Behandlungen, kostet aber deutlich mehr Kapital.

Rechnen Sie die Auslastung jedes Geräts getrennt. Eine Scheibenegge mit 200 Stunden im Jahr und eine Drillmaschine mit 120 Stunden verursachen sehr unterschiedliche Stundensätze pro Hektar.

Gemeinschaftsmaschinen, Maschinenringe und Lohnunternehmer sind echte Alternativen. Sie senken die Fixkosten und verschieben das Risiko der Auslastung auf den Dienstleister.

Grünland, Sonderkulturen und Bewässerung

Im Grünland zählen Mähwerke, Zetter, Schwader und Pressen zu den Kernmaschinen. Bei der Pressenwahl entscheidet das Ballengewicht über Transport und Lagerung. Rundballenpressen mit Wickler sind im Silagebereich verbreitet.

In Sonderkulturen wie Kartoffeln, Zuckerrüben oder Gemüse steigt der Maschinenaufwand je Hektar deutlich, weil Ernte- und Aufbereitungstechnik hinzukommt. Die Auslastung sinkt, wenn nur eine Kultur angebaut wird.

Bei der Bewässerung stehen Beregnungstrommeln, Kreisberegnungsanlagen und Tropfbewässerung nebeneinander. Die Auswahl hängt von Wasserrecht, Feldgröße, Kultur und Arbeitszeitbedarf ab.

Für die Wasserentnahme brauchen Betriebe eine Erlaubnis der unteren Wasserbehörde, die bei Landkreisen und kreisfreien Städten angesiedelt ist. Die Erlaubnis regelt Entnahmemenge und Zeitraum und ist Voraussetzung für jede Investition in Bewässerungstechnik.

Prüfen Sie vor dem Kauf die Energiekosten. Dieselbetriebene Aggregate verursachen andere Kosten als Elektro- oder Zapfwellenantrieb, und die Förderfähigkeit unterscheidet sich je Bundesland.

Leistung, Preis und Verbrauch richtig vergleichen

Kennzahl Übliche Einheit Worauf beim Vergleich achten
Motorleistung kW oder PS nach ECE R120 Nennleistung und Zapfwellenleistung getrennt erfassen
Zugkraft Kilonewton abhängig von Gewicht, Reifen und Ballastierung
Flächenleistung Hektar je Stunde Arbeitsbreite, Geschwindigkeit, Schlagform
Kraftstoffverbrauch Liter je Stunde, Liter je Hektar, Gramm je Kilowattstunde Bezugsgröße immer mitnennen
Preis Euro netto, Kaufpreis und Vollkosten Nebenkosten für Reifen, Ballast und Zulassung einrechnen

Listenpreise veröffentlichen die Hersteller für Traktoren in Deutschland in der Regel nicht. Preise erscheinen im Angebot des Händlers, und dort entscheiden Ausstattung, Reifen, Ballastierung und Garantiepakete über die Summe.

Vergleichen Sie Angebote netto. Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe sind vorsteuerabzugsberechtigt. Wer nach Paragraf 24 Umsatzsteuergesetz pauschaliert, rechnet mit Bruttopreisen und sollte das im Angebot ausdrücklich vermerken.

Verbrauchswerte ohne Bezugsgröße sagen nichts. Liter je Stunde eignen sich für Zapfwellenarbeit, Liter je Hektar für Flächenarbeit, Gramm je Kilowattstunde für den Wirkungsgrad des Motors.

Prüfberichte liefern Vergleichswerte unter definierten Bedingungen. Die DLG führt solche Prüfungen mit dem PowerMix durch. Für die eigene Kalkulation zählt zusätzlich die Telemetrie der Maschine, weil sie den realen Einsatz im Betrieb abbildet.

Rechenbeispiel: Vollkosten eines 150-PS-Traktors

Die folgenden Werte sind Annahmen für eine Beispielrechnung und keine Marktstatistik. Angesetzt werden ein Kaufpreis von 130.000 Euro netto und eine Nutzungsdauer von zehn Jahren.

Der Traktor läuft 600 Stunden im Jahr. Der Restwert liegt bei 35.000 Euro, der Zinssatz bei 4 Prozent. Reparaturen werden mit 2 Prozent des Kaufpreises im Jahr angesetzt, Versicherung und Steuern mit 1.500 Euro, die Unterstellung mit 500 Euro.

Für den Diesel werden 12 Liter je Stunde zu 1,10 Euro netto je Liter angenommen. Alle Beträge sind Nettowerte.

  1. Abschreibung: 130.000 Euro minus 35.000 Euro, geteilt durch zehn Jahre, ergibt 9.500 Euro je Jahr.
  2. Zinsen: durchschnittlich gebundenes Kapital von 82.500 Euro mal 4 Prozent ergibt 3.300 Euro je Jahr.
  3. Unterhalt, Versicherung und Unterstellung: 2.600 Euro plus 1.500 Euro plus 500 Euro ergeben 4.600 Euro je Jahr.
  4. Diesel: 600 Stunden mal 12 Liter ergeben 7.200 Liter, mal 1,10 Euro ergibt 7.920 Euro je Jahr.
  5. Summe: 9.500 plus 3.300 plus 4.600 plus 7.920 ergibt 25.320 Euro je Jahr, geteilt durch 600 Stunden 42,20 Euro je Arbeitsstunde.

Verteilt auf 180 Hektar Ackerfläche ergeben sich 140,67 Euro Maschinenkosten je Hektar und Jahr, wenn dieser Traktor alle Flächenarbeiten trägt.

Der Stundensatz reagiert stark auf die Auslastung. Bei nur 400 Stunden im Jahr steigt er auf 56,70 Euro, weil die fixen Kosten auf weniger Stunden verteilt werden. Steigt der Kaufpreis um 40.000 Euro, wächst allein die Abschreibung um rund 4.000 Euro je Jahr.

Die Kraftstoffkosten sinken je nach geltender Agrardieselvergütung, deren Sätze sich mit der Haushaltslage ändern. Kalkulieren Sie deshalb mit dem Netto-Dieselpreis und korrigieren Sie später.

Maschinenpark optimieren statt neu kaufen

Vor einem Neukauf lohnt der Blick auf die Auslastung der vorhandenen Maschinen. Wer die Betriebsstunden je Maschine und Jahr kennt, erkennt schnell, welche Technik zu selten läuft, um ihre Fixkosten zu rechtfertigen.

Telemetrie und Betriebsstundenzähler liefern diese Daten. Viele Hersteller stellen die Nutzungsdaten über ihr Portal bereit. Fehlt das, genügt eine einfache Tabelle auf dem Hof.

Arbeitsbreiten zu erhöhen ist oft günstiger als Leistung zu kaufen. Ein breiteres Gerät senkt die Zahl der Überfahrten und damit Dieselbedarf und Zeitaufwand, verlangt aber mehr Zugkraft und höheres Betriebsgewicht.

Masse statt Leistung gilt als Faustregel der Zugkraft: Wer das vorhandene Gewicht besser ausnutzt, spart Kraftstoff. Reifendruck und Ballastierung wirken unmittelbar auf Schlupf und Verbrauch.

Maschinenringe und überbetriebliche Zusammenarbeit schließen Lücken bei selten genutzter Technik. Das senkt die Kapitalbindung und verschiebt die Auslastungsfrage auf die Gemeinschaft.

Checkliste für die Kaufentscheidung

  • Flächenleistung gegen das Zeitfenster gerechnet, nicht gegen den Wunschzettel.
  • Zapfwellenleistung, Hubkraft und Hydraulikleistung mit den vorhandenen Geräten abgeglichen.
  • Vollkosten je Stunde für Kauf, Leasing und Lohnarbeit nebeneinandergestellt.
  • Händlerentfernung, Ersatzteilversorgung und Reaktionszeit schriftlich abgefragt.
  • Restwert und Abschreibung nach zehn Jahren realistisch angesetzt.

Wer diese fünf Punkte schriftlich beantwortet, hat eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Fehlt einer der Punkte, wird der Vergleich schnell zum Geschmacksurteil.

Gebrauchtkauf, Förderung und Finanzierung

Fachinformationen zum Pflanzenbau und zur konservierenden Bodenbewirtschaftung stellt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bereit. Dort finden sich auch Hinweise zu Förderwegen.

Zuschüsse für Maschinen laufen in Deutschland überwiegend über die Länder. Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz fördern sie Investitionen, häufig über Agrarinvestitionsförderprogramme.

Standardtraktoren sind dabei oft ausgenommen. Geräte für konservierende Bodenbearbeitung, Precision Farming oder Bewässerung sind dagegen häufiger förderfähig. Zuständig sind die Landesstellen, nicht der Bund allein.

Zinsgünstige Kredite bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank an, beantragt werden sie über die Hausbank. Leasing bindet weniger Kapital, kostet über die Laufzeit aber mehr und verlangt klare Regeln zu Restwert und Rückgabezustand.

Beim Gebrauchtkauf zählen Betriebsstunden, Baujahr, Abgasstufe und Servicehistorie. Maschinen der Abgasstufe IIIB oder IV sind günstiger zu haben und weiter verbreitet, während Stufe V niedrigere Abgaswerte liefert und AdBlue benötigt.

Häufige Fragen

Wie viel Leistung braucht ein Traktor für 100 Hektar Ackerbau?

Als Orientierung dient die Annahme von rund einem PS je Hektar für die Hauptarbeiten. Bei schwerem Boden, Grünland oder Hanglagen liegt der Bedarf höher, bei viel Lohnarbeit für schwere Einsätze darunter. Wichtiger als die PS-Zahl sind Zapfwellenleistung, Hubkraft und die Frage, wie oft die Maschine im Frühjahr gleichzeitig säen und düngen muss.

Sind stufenlose Getriebe im Unterhalt teurer als Lastschaltgetriebe?

Öffentlich vergleichbare Reparaturstatistiken gibt es nicht. Stufenlose Getriebe enthalten mehr Bauteile, Lastschaltgetriebe gelten als günstiger in der Instandsetzung. Stufenlos punktet bei Zapfwellenarbeit und im Komfort. Lassen Sie Serien- und Garantieumfang im Angebot schriftlich festhalten und fragen Sie nach Kulanzregeln für die Zeit danach.

Welcher Hersteller hat das dichteste Servicenetz?

Eine belegbare Rangfolge gibt es nicht. Prüfen Sie die Händlerdichte in Ihrem Umkreis, die Entfernung zum nächsten Servicefahrzeug und die Ersatzteilverfügbarkeit. Lassen Sie sich Reaktionszeiten und die Verfügbarkeit von Verschleißteilen schriftlich geben, bevor Sie unterschreiben.

Kann ich den Kauf einer Landmaschine fördern lassen?

Ja, aber selten für Standardtechnik. Fördermittel kommen über die Länder, oft im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz. Gefördert werden häufiger Geräte für konservierende Bodenbearbeitung, Precision Farming oder Bewässerung. Anträge laufen über die zuständigen Landesstellen.

Lohnt sich ein eigener Mähdrescher oder ist der Lohnunternehmer günstiger?

Das hängt von Druschfläche, Fruchtarten, Wetterfenster und den Preisen des Lohnunternehmers ab. Eine allgemeine Flächengrenze lässt sich nicht seriös nennen. Rechnen Sie die Vollkosten über zehn Jahre auf die eigene Druschfläche um und stellen Sie sie dem Hektarpreis des Dienstleisters gegenüber.

In diesem Leitfaden

  1. Was kostet ein Traktor im Jahr für Landwirte in Deutschland?Jährliche Traktorkosten für Landwirte in Deutschland: Anschaffung, Abschreibung, Diesel, Wartung, Versicherung plus Beispielrechnung und Quellen.
  2. Landmaschinen Vergleich: 4 Wege zur BeschaffungVier Wege der Landmaschinen-Beschaffung im Vergleich: Kauf, Leasing, Lohnunternehmen und Maschinenring mit Beispielen, Kosten und Quellen für Landwirte.
  3. Landmaschinen Vergleich: Gebraucht oder neu kaufen?Landmaschinen gebraucht oder neu kaufen: Vergleich von Preisen, Gewährleistung, Garantie, Steuer und Kosten je Betriebsstunde mit Rechenbeispiel und Quellen.

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